MU Kaminabend

PRESSEMITTEILUNG 30.10.2026
Erlangen – Das renommierte Ludwig von Mises Institut wurde jüngst vom Hotel Bayerischer Hof München ausgeladen. Ein Vorgang, der Fragen aufwirft – und zugleich eine klare Antwort provoziert:
Wer die Auseinandersetzung mit Ideen scheut, unterschätzt ihre Kraft, sagt der MU Vorsitzende Robert Pfeffer.
Ludwig Erhard und zahlreiche weitere Ökonomen haben sich ausdrücklich auf Ludwig von Mises berufen. Für uns, so Pfeffer, ist das Grund genug, einzuladen statt auszuladen.
Unter dem Titel:
„Unternehmertum und Österreichische Schule der Nationalökonomie – Wie Unternehmer heute von den Lehren Hayeks und Mises’ profitieren können“
sprach Dr. Andreas Tiedtke, Mitglied des Vorstands des Ludwig von Mises Instituts.
Im Zentrum standen die zentralen Thesen von Ludwig von Mises:
- Das Eintreten für freie Märkte.
- Ohne Privateigentum an Produktionsmitteln gibt es keinen freien Markt und damit auch keine fairen Preise. Ohne freie Preise ist rationale Wirtschaftsrechnung unmöglich. Zentrale Planer agieren daher im „Blindflug“ – mit Ineffizienz, Chaos und Verarmung als Folge.
- Kapitalismus und das uneingeschränkte Recht auf Privateigentum sind die einzigen verlässlichen Garanten für persönliche Freiheit und Wohlstand.
- Staatliche Eingriffe in die Wirtschaft lehnte Mises strikt ab.
- Eine sozialistische Planwirtschaft ist nach Mises rational und ordnungsgemäß unmöglich.
- Interventionen des Staates führen konsequent in Richtung Planwirtschaft. Jeder staatliche Eingriff ist daher mit schädlichen Nebenwirkungen verbunden.
- Es gibt kein stabiles Zwischensystem zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Man muss sich entscheiden – mit allen Konsequenzen.
Der Blick ging dabei über die Theorie hinaus: Der Meta-Trend unserer Zeit weist in Richtung des souveränen Bürgers. Wer Verantwortung übernimmt, unternehmerisch denkt und Freiheit nicht nur fordert, sondern lebt, braucht Orientierung – und genau hier setzen die Lehren der Österreichischen Schule an.
Das zentrale Ziel ist klar: Auf die Ideen kommt es an. Die Überwindung der Cancel Culture ist Voraussetzung dafür, dass sich die besseren Argumente durchsetzen können. Wer Debattenräume schließt, schwächt nicht nur den Diskurs – er schwächt die Grundlagen von Freiheit und Wohlstand, resümiert Pfeffer.
Wir laden ein, weil wir überzeugt sind:
Ideen verdienen Gehör – gerade dann, wenn sie unbequem sind.
++++++Ende PM

Bildunterschrift: Ludwig von Mises Institut Vorstand Dr. Andreas Tiedtke (re.)
mit MU Vorsitzendem Dr. Robert Pfeffer
Fotograf: Helmut Reck
